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THE NEW HIP ISOLATION STYLE ®

PROJEKTE

Die Künstlerin Sonia Asmahan engagiert sich auch bei sozialen Projekten. Sie ist Initiatorin und Mitwirkende bei der Förderung von Dance Battles als Mittel zum Aggressionsabbau bei Jugendlichen in Schulen und öffentlichen Einrichtungen, und setzt sich für die Integration von arabischen Mitbürgern ein.

Sollten Sie an einem unserer Projekte interessiert sein und uns unterstützen wollen, dann schreiben Sie uns eine Mail, wir werden uns dann mit Ihnen in Verbindung setzen. Wir können jede Art von Hilfe gebrauchen.


  KONZEPTION STREETDANCE BATTLES

1. Philosophie der Dance Battles

Viele Gangs in Amerika haben sich auf der Straße bekämpft und haben oft ihr Leben gelassen. Um sich zu schützen, entstand die Idee, Kämpfe in Form von Tanz auszutragen. B-Boying (breakdance) Hip Hop, Poppin, Locking, House und der in Europa entstandene New School Hip Hop, den sogenannten New Style, liegt der Grundgedanke des Battle (Kampf) und des Gewinns von Fame (Ruhm) zugrunde. Die Battle werden inzwischen in der Szene im Gegensatz zu Bandenkriegen und Schlägereien ohne physische Gewalt in sogenannten Dance Battles ausgetragen. Der Ruhm soll vor allem ein Anreiz sein, sich selber weiterzubilden und seine persönlichen Skills (Fertigkeiten) und seinen eigenen Freestyle zu entwickeln.

Die Faszination von Tanzkunst, Kreativität und Wettkampf hat sich über den Globus inzwischen stark verbreitet und ist bei der Jugend sehr beliebt. Jugendliche haben ihre Subkultur. Durch diese sogenannte Jugendkultur suchen die Jugendlichen ihren Platz in der Hauptkultur und verbinden somit auch häufig ihre Kritik am Bestehenden. Motivation zu sportlicher/tänzerischer Bewegung kann man leichter vermitteln, indem man diese Subkultur anerkennt und auf sie eingeht.


2. Definition Dance Battles

Die Teams versuchen tänzerisch eine nonverbale Interaktion, also ein Frage - Antwort Spiel auszutragen, in dem nicht nur jeder zeigt, was er kann, sondern dass man auch versuchen muss, strategisch vorzugehen. Dass man z.B keine Wiederholungen anstrebt und im Team Battle genau weiß, welches Mitglied welche Stärken hat, da man in unterschiedlichen Stilrichtungen antworten können sollte und zwar in folgenden Disziplinen bzw. Kategorien:

 Hip Hop Freestyle
 Bboying (Breakdance)
 Lockin
 Poppin
 Krumpin
 Experimental Freestyle

Es gibt Wettkämpfe als Soli oder mit bis zu 5 Tänzern in der Gruppe. Das Ganze wird von einer Fachjury bewertet und der oder die Gewinner erhalten einen Preis. Die Registrierung erfolgt Online. Es ist erlaubt, sich für mehrere Kategorien gleichzeitig anzumelden.


3. Publicity, Information, Bekanntmachung, Werbung

Auf die Battles sollte aufmerksam gemacht werden durch: Broschüren, Plakate oder durch “Presenter”, die Showeinlagen, den sogenannten “Showings”, präsentieren bzw. ein Battle demonstrieren können, zum Beispiel in folgenden Einrichtungen:

 Schulen
 Jugendhäuser
 Volkshochschulen
 Tanzschulen
 Sportvereine
 Tanzclubs
 Diskotheken
 Gefängnisse
 Jugendheime
 Therapieeinrichtungen

Die Preselections könnten, z. B. in Verbindung mit Tanzworkshops, direkt in diesen Einrichtungen durchgeführt werden. Hier könnte man auch mit den örtlichen Tanzschulen, VHS, Sportvereinen und Tanzclubs zusammenarbeiten. Es könnte aber auch eine in Stuttgart feste Einrichtung bzw. Location geben, in der in regelmäßigen Abständen Battles, sozusagen die Preselections, stattfinden. Der Höhepunkt ist dann das große Battle, wofür man sich qualifizieren kann.


4. Zielgruppe

Jugendliche und junge Menschen aus allen Schichten


5. Zielsetzung der Dance Battles

   5.1 Aggressionsabbau durch Förderung von:
    Teamgeist und Kameradschaftlichkeit
    Gemeinschaftsgefühl
    Fairness und Kollegialität
    Kreativität und sozialem Verhalten
    Wettkampfgeist
    Musikalität und Rhythmusgefühl

   5.2 Gesundheitsförderung durch Motivation zu sportlicher Bewegung:
    Förderung der Fitness und Beweglichkeit
    Rückenschule; Vorbeugung von Haltungsschäden
    Ausdauertraining; Vorbeugung Herz- und Kreislauferkrankungen

   5.3 Suchtprävention
   Slogans wie: “Drogen nein Danke!” reichen nicht mehr! Suchtexperten wissen inzwischen: Etwas nicht
   zu wollen, ist eine schlechte Voraussetzung, es auch wirklich bleiben zu lassen. Alternativen zur
   Sucht müssen geboten werden. Alternativen die befriedigendere Gefühle auslösen als Drogen: zum
   Beispiel zu tanzen, in einem Battle dabei sein zu dürfen und sich im Team miteinander darauf
   vorzubereiten... Wie finden Sie diesen Slogan? Choose health no drugs and cancer BE A DANCER!

   5.4 Kulturelle Begegnung
   Dance Battles können unterstützt durch die Städte, Länder und Regierungen europa- und weltweit
   ausgetragen werden. Dies trägt enorm zur Völkerverständigung bei, insbesondere unter den
   Jugendlichen.


6. Infos und Beobachtungen über die HipHop Szene in Europa und Deutschland

Es entstand inzwischen eine deutsche Hip Hop Dance Community, der Dance Unity, (www.dance-unity.com), die Hand in Hand arbeitet mit der 2002 entstandenen franzäsischen Dance Community: “Juste Debout”. (www.justedebout.com).

 Ausschnitt aus der Website der DANCE UNITY: www.dance-unity.com
Im Jahr 2002 gründete Bruce, von der berühmten französischen Gruppe “Ykanji”, die “Juste Debout” in Paris. In den letzten vier Jahren konnte sich diese Veranstaltung als größtes und erfolgreichstes Streetdance-Event in ganz Europa etablieren. 5000 internationale Besucher in diesem Jahr zeigen, dass die Streetdance Welle, nach großen Erfolgen in den USA und in Japan, auch Europa erreicht hat. Nach dem riesigen Erfolg von Juste Debout in Frankreich expandiert das Hip Hop Event weiter nach Europa. Bruce Ykanji tourte dieses Jahr mit dem Juste Debout Team durch die Benelux-Länder, Skandinavien, Marseille, Lilles und Deutschland, veranstaltete Workshops und Dance-Shows und verbreitete Begeisterung – und Lust auf mehr. Erstmalig präsentierte das Tanzhaus NRW (www.tanzhaus-nrw.de) in Kooperation mit dance-unity das Streetdance-Event “Juste Debout Germany” vom 10.- 11.02.2006 in Düsseldorf.

 Beobachtungen: Event: Funkin´Stylez 1 + 2 (2004/2005)
Die Battles fanden bereits 2 x im TOR 3, in Düsseldorf statt. Die Teams suchen sich während dem Battle eine Ecke und proben ihre “Moves”. Es bilden sich Trauben von Zuschauern um die Aktivisten. Die Tänzer gehen sehr kollegial miteinander um. Man zeigt sich gegenseitig die Bewegungen und gibt das Know how weiter. Auch bei den Battles, bemüht man sich, fair zueinander zu sein. Schulterklopfen, Händeschütteln sind normal. Allgemeines Hauptgetränk: Wasser, da die Techniken zum Teil sehr hohe körperliche Anforderungen stellen – zum Teil bis zur Akrobatik. Die Tänzer haben die Möglichkeit, Tanzroutines, aber auch Improvisationen zu präsentieren und Rhythmusgefühl, Originalität und Kreativität sind gefragt. Die Battle Events gehen meistens einher mit Workshops, in denen man tagsüber Unterricht bei den Jurymitgliedern nehmen kann oder man geht zu den sogenannten Try outs, in denen man mal reinschnuppern kann. Die gut ausgesuchte Jury sind meistens Tänzer, die seit vielen Jahren Tanz und Lehrerfahrung haben.


  INTEGRATION

Zeitungsartikel Islam im Vormarsch? Ein weiteres Anliegen im Rahmen der sozialen Projekte von Sonia Asmahan ist ihr die Integration von Nichtdeutschen beziehungsweise Moslems.

Auf der Abbildung recht sehen Sie einen Zeitungsartikel zu diesem Thema über die Podiumsdiskussion “Islam im Vormarsch?”, an der die Künstlerin teilgenommen hat.


 Zeitungsartikel “Islam im Vormarsch?” lesen



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